Vertragsärztliche Arbeitsgemeinschaft "Gefäßerkrankungen"

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Venen: CVI

 

 

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Venen: CVI
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Schweregrade:

Grad I

Stauungsödem (subklinisch, Corona phlebotatica plantaris)

 

Grad II

Stauungsödem (klinisch), Hyperpigmentation,
Dermatosklerose, Stauungsekzem

 

Grad III

florides oder abgeheiltes Ulkus

 

Hauptursachen:

-          Primäre Varikosis

 

-          Postthrombotisches Syndrom

CVI bei primärer Varikose

Ursache:

Chronisch venöse Drainageinsuffizienz durch

 

primär:

Klappeninsuffizienz der epifaszialen Venen und Perforansvenen mit Ausbildung eines Rezirkulationskreislaufes

 

sekundär:

Klappeninsuffizienz der Leitvenen

Stammvarikose mit (de-)kompensiertem Rezirkulationskreislauf

-                 komplette Form

-                 inkomplette Form

Seitenastvarikose mit/ohne Rezirkulationskreislauf

-                 transfasziale Form

-                 extrafasziale Form

Retikuläre Varikose

Perforansvarikose

Therapeutische Prinzipien

Stammvarikose:

Operation

 

Seitenastvarikose

 

 

-          transfaszial:

Operation

 

-          extrafaszial:

Sklerosierung

 

Retikuläre Varikose:

Sklerosierung

 

Perforansvarikose:

Operation

         

 Tiefe Beinvenenthrombose

Klinische Stadien:

Stadium der akuten Drainageinsuffizienz
abhängig von:

-          Verlegung des Venenquerschnitts

Stadium der Adaption und Kompensation
abhängig von:

-          Rekanalisationsvorgängen

-          Kollateralbildung

Postthrombotisches Syndrom
abhängig von:

-          Klappeninsuffizienz der Leit- und Kollateralvenen

-          Insuffizienz der Perforansvenen

-          Reststenosen und Verschlüssen der
Leitvenen

Postthrombotisches Syndrom

Ursache:

Chronisch venöse Drainageinsuffizienz durch:

primär:

-          Postthrombotische Leitveneninsuffizienz

-          Persistierender Verschluss (seltener)

sekundär:

-          Insuffizienz von Perforansvenen und epifaszialen Venen
(Kollateralen)

Phlebographie:

Komplette Rekanalisation (35%)

-          kein morphologisches Korrelat

-          Wandunregelmäßigkeiten

Teilrekanalisation (55%)

-          Lumeneinengung

-          intraluminale Septen

-          mehrkanalige Umformung

Persistierender Verschluss (10%)

-          fehlendes Venenlumen

-          wirres interfasziales Kollateralnetz

Duplexsonografie:

Morphologie:

-          persistierende Verschlüsse

-          postthrombotische Wandveränderungen

Funktion:

-          Leitveneninsuffizienz

-          Perforansveneninsuffizienz

-          Insuffizienz epifaszialer Venen

Nachbetreuung von Thrombosepatienten:

1.      Erfassung des Rekanalisationsvorgangs

Þ       Dauer der Antikoagulation

2.      Erfassung der Leitveneninsuffizienz

Þ       Kompressionstherapie

3.      Erhebung des Status nach Rekanalisation

Þ       bessere Erkennung von
Rezidivthrombosen

 

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Copyright © 2000 Dr. Peter Waldhausen Vertragsärztliche Arbeitsgemeinschaft Gefäßerkrankungen
Stand: 18. December 2005