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Die Arteriosklerose und die damit verbundenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind heute nach wie vor weltweit die Todesursache Nummer 1! Die arterielle Verschlußkrankheit in den Beinen (AVK) als Manifestation der Arteriosklerose im Bereich der Extremitäten ist das häufigste Gefäßleiden.In Deutschland werden jährlich etwa 35.000 Amputationen wegen Durchblutungsstörungen im Bereich der Becken-Bein-Arterien durchgeführt. Angiologen und Gefäßchirurgen sind sich allerdings einig, dass mindestens 20.000 dieser Amputationen bei frühzeitiger und fachgerechter Diagnostik und Therapie verhindert werden könnten. Im Schatten der koronaren Herzkrankheit (KHK) wird die AVK leider heute noch immer unterschätzt und zu selten diagnostiziert. AVK Patienten haben aber ein 4 - 6-fach erhöhtes kardiovaskuläres Risiko. Die Sterberate liegt um das 3-fache über jener der Bevölkerung gleichen Alters. Angesichts der demographischen Entwicklung in Deutschland ist mit einer fortschreitenden Veralterung der Gesellschaft zu rechnen. Es ist daher zu erwarten, dass die Durchblutungsstörungen der unteren Extremitäten einen Spitzenplatz in der Medizin einnehmen werden. So rechnet man z.B. im Jahre 2030 damit, dass mehr als 34% aller Bundesbürger an AVK leiden werden. Neben den Folgen für den Patienten selbst, wie Gehbehinderung, Verlust der Mobilität und des Selbstwertgefühls, wird eine erhebliche sozial-medizinische Folgelast daraus resultieren: Frühinvalidität, Rehabilitationsmaßnahmen nach Amputationen und Pflegekosten. |
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